Schwimmbad des Heilstolltens Oberzeiring
Außenaufnahme des Heilstollens Oberzeiring
Gäste des Heilstollens Oberzeiring
Heilstollen Oberzeiring

Geschichte

Der Abbau von Silber im oberen Pölstal wird durch frühgeschichtliche Funde belegt. Es wird angenommen, dass schon in der Zeit um 1000 v. Chr. Abbauarbeiten stattfanden.
Die alte römische Hauptstraße, die "Via Norica", führte unmittelbar an der Siedlung in Unterzeiring vorbei. Sie war ein Wirtschaftsfaktor und eine wichtige Verbindung für den Handel zwischen Nord- und Südalpen. Besondere Bedeutung hatte sie für den Salztransport vom Murtal ins Ennstal. Eine intakte sogenannte "Römerbrücke" aus einem Steinbogen könnte aus dieser Zeit stammen.

Die erste namentliche Erwähnung von Oberzeiring als mons cyrich ist 1268 in einem landesfürstlichen Urbar nachweisbar. Seit dem 13. Jahrhundert wurde auch das Silberbergwerk in diesem mittelalterlichen Bergbauort ausgebeutet.

Um 1400 für wurde der Bergbau eingestellt. Traditioneller Weise wird ein Wassereinbruch im Jahre 1158 oder 1365, der viele Tote gefordert haben soll, dafür verantwortlich gemacht. Erfolglos hätte man damals versucht, das Wasser aus dem Berg zu bringen, um an die Silber-Schätze zu kommen. Jüngste Untersuchungen lassen aber eher auf wirtschaftliche Gründe, vor allem die Erschöpfung der Lagerstätte, schließen.

Ein kleiner Teil des seinerzeitigen Silberbergwerks wurde im Jahre 1958 als Schaubergwerk Oberzeiring eröffnet. Mehrmals umgebaut und modernisiert ist es heute ein beliebtes Ziel für wendige und kletterfreudige Entdecker.

Ein anderer Teil wurde als Naturheilstollen adaptiert. Er gehört heute zum Kurbetrieb „Heilstollen Oberzeiring“ der Dr. Dr.Wagner Gruppe und dient zur Therapie und Inhalation für Atemwegsleidende.

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